Herzlich Willkommen

Imkerverein und  Lehrbienenstand Donauries

Anfahrt Am Bahnhof 3

86653 Monheim

 

Treffpunkt für jeden, der Interesse und Freude daran hat in seiner Freizeit interessantes über Bienen und Blüten zu erfahren und sich dazu auszutauschen. 

Für alte Hasen und junge Imker/innen. Für alle Freunde unserer geflügelten Honig- und Wildbienen.

Jeden ersten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr findet  im Lehrbienenstand ein IMKERTREFFEN mit Erfahrungsaustausch und interessanten Vorträgen rund um die Imkerei.

Wir haben auch Vorträge zu Gesundheitsthemen, Kochen und Kerzenherstellung...

Schaut einfach mal ins Jahresprogramm.

Auch Landwirte oder Gärtner sind uns willkommene Gesprächspartner, denn:

Bienen brauchen Bauern, Bauern brauchen Bienen.

Gärtner brauchen Bienen, Bienen brauchen Gärtner. 

 

klick--> Jahresprogramm 2016



***Mit Bienen blüht das Leben***

Ein Bienenvolk ist eine der wunderbarsten Arten der Natur, 

Materie und Energie in Raum und Zeit perfekt zu organisieren.

Michel Colett 



Wir halten Bienen weil es so wunderbar ist mit ihnen  !!!

 

 

Bienen - die fliegenden Liebesboten

Pflanzen haben keine Beine. Um sich genetisch auszutauschen und sich fortzupflanzen locken sie mit ihren Blüten Insekten als Pollentransporter an oder nutzen den Wind.

80 Prozent unserer Wild- und Kulturpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten (Honig- und Wildbienen, Schmetterlinge und ebenso etliche Käferarten) angewiesen.

Ein wesentlicher Teil der Nahrungskette würde ohne sie fehlen und viele Wildarten (Pflanzen wie Tiere) würden aussterben und eine Kettenreaktion verursachen.

Auf unserem Speiseplan wäre nur mehr wenig übrig und unsere Nutztiere bekämen ebenso eine sehr einseitige Ernährung. Als Windbestäuber blieben uns z. B. noch der Mais, Weizen und der Roggen.

Die Honigbienen sind vor allem für die Bestäubung in der Landwirtschaft mit sogenannten Massentrachten wichtig (z. B. Raps, Lein und Ackerbohne sowie in der Saatgutgewinnung). Beeren- und Obstplantagen zählen auf sie und viele Gartenbesitzer haben auch dank ihnen eine reiche Ernte. Durch ihre enorme Volksstärke und gute Kommunikation für lohnende Trachtquellen sowie ihren weiten Flugkreis sind sie in der Leistung unschlagbar. Um gesund zu bleiben brauchen sie aber ein vielfältiges Pollenangebot. Wildblumensäume und Heckenstruckturen sind deshalb auch für sie sehr wichtig, vor allem in der trachtarmen Zeit.

Die Hummel wird im kommerziellen Obst- und Gemüseanbau immer beliebter, da Wildbienen im Gegensatz zu unserer Honigbiene nicht so wetterabhängig sind und auch schon bei niedrigeren Temperaturen und leichtem Regen losstarten. Bei der kurzen Obstblüte ist dies sehr wichtig.

Wildbienen sind - betrachtet auf die einzelne Blüte die effektiveren Bestäuber, da sie mehr Pollen in ihrem Haarkleid und auf ihrem Kopf transportieren. 

Jede Blüte hat eine andere Form. Etliche Wildpflanzen sind eine Partnerschaft mit teilweise nur einer Bienen- oder Schmetterlingsart eingegangen und können nur von dieser bestäubt werden, da nur sie mit ihrer Rüssellänge an den begehrten Nektar gelangt.

Wild- und Honigbiene ergänzen sich also wunderbar und wir brauchen sie alle in ihrer Vielfalt. Vorraussetzung für eine gemeinsame Zukunft ist ein ausreichendes Nahrungsangebot für alle. Wissenschaftliche Untersuchungen haben auch ergeben, dass bei einer Kreuzbestäubung (Besuch einer Blüte durch verschiedene Pollensammler) der größte Ertrag erzielt wid.

Obst und Gemüse profitieren nicht nur geschmacklich deutlich durch ausreichende Bestäubung: Erträge und Qualitätsmerkmale wie Gewicht, Gestalt, Zucker-Säure-Gehalt, Keimkraft, Fruchtbarkeit und Lagerfähigkeit werden deutlich gesteigert.



Die Bestäubung durch Insekten ist auch wirtschaftlich eine echte Größe.

Um das nachzuvollziehen, reichen  schon ein paar  Zahlen :

Der jährliche Beitrag der Bestäubung wird in Deutschland auf 2,5 Milliarden Euro geschätzt.


Umgerechnet auf die Fläche des Landkreises Donauries mit 1274 Quadratkilometer bedeutet es das die Bestäuber hier

mehr als 7 Millionen  Euro Leisten oder ca. 50 Euro pro Person.

 

Und das für "umsonst".


Unsere Staatsministerin für Umwelt- und Verbraucherschutz der CSU fasst dies sehr schön zusammen

      http://www.ulrike-scharf.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=384